Bundesfinanzen
Wegen Corona: Bund rechnet mit Finanzierungsdefizit von 14,8 Milliarden

Die Bewältigung der Coronakrise dürfte die Schweiz dieses Jahr
16,6 Milliarden Franken kosten. Die Zahl ist tiefer als bei der letzten Schätzung im Juni.

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Die Kosten für Härtefallmassnahmen und Kurzarbeit dürften tiefer ausfallen als bisher geschätzt. (Symbolbild)

Die Kosten für Härtefallmassnahmen und Kurzarbeit dürften tiefer ausfallen als bisher geschätzt. (Symbolbild)

Keystone

Auch in diesem Jahr dürfte die Coronapandemie für ein grosses Finanzierungsdefizit in der Bundeskasse sorgen. Laut einer Mitteilung des Finanzdepartements vom Mittwoch geht die zweite Hochrechnung auf Basis der Zahlen von Ende September von einem Defizit von 14,8 Milliarden Franken aus. Das wäre eine Milliarde weniger als im Vorjahr.

Die Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie schätzt der Bund auf 16,6 Milliarden Franken. Bei der ersten Hochrechnung im Juni waren es noch 18,7 Milliarden. Heute würden laut Mitteilung vor allem die Härtefallmassnahmen für Unternehmen und die Ausgaben für die Kurzarbeitsentschädigungen tiefer geschätzt. Im ordentlichen Haushalt rechnet der Bund mit einem Finanzierungsdefizit von 1,7 Milliarden Franken. Seit Juni werden die Ausgaben etwas tiefer geschätzt und die Einnahmen insgesamt höher. (agl)

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