Bundesamt für Kultur
Carine Bachmann wird Nachfolgerin von Isabelle Chassot

Mit Carine Bachmann bleibt die Direktion des Bundesamt für Kultur (BAK) auch weiterhin in Frauenhand. Ihre Vorgängerin wechselte in den Ständerat.

Drucken
Teilen
Carine Bachmann arbeitet derzeit für die Stadt Genf.

Carine Bachmann arbeitet derzeit für die Stadt Genf.

Keystone

Die neue Direktorin des Bundesamt für Kultur heisst Carine Bachmann. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom Mittwoch beschlossen. Derzeit ist Bachmann bei der Stadt Genf Leiterin der Abteilung für Kultur und Digitalisierung. «In dieser Funktion beaufsichtigt sie die Museen, Bibliotheken und die Kulturförderung der Stadt sowie 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern», heisst in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departement des Innern. Bachmann wird ihr Amt am 1. Februar antreten. Die 54-Jährige hat Psychologie, Filmwissenschaften und Völkerrecht studiert.

Bachmann bringe «grosse Erfahrung und breite Vernetzung» mit, heisst es in der Mitteilung. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Neben ihrer Karriere in der Verwaltung hat sie unter anderem auch Cimera, eine Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und Konfliktprävention im Kaukasus und in Zentralasien, mitgegründet und geleitet. Auch war sie eine Weile Programmleiterin des internationalen Film- und Videofestivals Viper in Luzern.

Sie tritt die Nachfolge von Isabelle Chassot an. Chassot war von 2013 bis 2021 Leiterin des BAK. Die Politikerin der Mitte-Partei wurde in diesem Herbst für den Kanton Freiburg in den Ständerat gewählt. Sie ersetzt dort Christian Levrat (SP), der neuer Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post wird. (mg)

Aktuelle Nachrichten