2020
Wegen Coronakrise: 20 Prozent weniger Schadenfälle beim VBS

Im vergangenen Jahr wurden dem Verteidigungsdepartement (VBS) 5710 Schadenfälle gemeldet. Dies sind 20 Prozent weniger im Vorjahr. Die Kosten sanken um 1,39 Millionen auf 11,92 Millionen Franken.

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Schäden an Armeefahrzeugen machen den Löwenanteil der Kosten im Verteidigungsdepartement aus. (Symbolbild)

Schäden an Armeefahrzeugen machen den Löwenanteil der Kosten im Verteidigungsdepartement aus. (Symbolbild)

Matthias Scharrer

(wap) Die Schäden sind letztes Jahr beim Betrieb von militärischen und zivilen Fahrzeugen, durch zivile Personenschäden sowie durch von der Armee verursachte Sach- und Landschäden entstanden, schreibt das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag in einer Mitteilung.

Der Grossteil der Kosten wurden durch Schäden an Bundesfahrzeugen verursacht. Diese kosteten den Steuerzahler 8 Millionen Franken. Weitere 1,2 Millionen gingen auf das Konto von Schäden an Zivilfahrzeugen. Die von der Armee verursachten Land- und Sachschäden schlugen mit 2 Millionen zu Buche. Zivile Personenschäden kosteten das VBS 660'000 Franken.

Grund für den Rückgang ist laut VBS die Coronakrise, wegen der Aus- und Weiterbildungen der Armee abgesagt oder verschoben wurden.