Beschaffung
Neue Kampfjets: Bundesrätin Amherd erhält Zusicherungen von US-General

Der geplante Kauf der F-35-Jets schreitet voran. Am Donnerstag ist Verteidigungsministerin Viola Amherd mit Erich T. Fick in Bern zusammengetroffen. Der US-General bekräftigte die Höhe des Kaufpreises.

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An den Gesprächen nahmen Armeechef Süssli und Verteidigungsministerin Amherd teil. (Archivbild)

An den Gesprächen nahmen Armeechef Süssli und Verteidigungsministerin Amherd teil. (Archivbild)

Keystone

Beim Treffen ging es um die geplante Beschaffung von 36 Kampfflugzeugen des Typs F-35A. Dabei versicherte der US-General Eric T. Fick erneut, dass die USA zu ihrem Angebot stehe. Im Kaufpreis seien auch die US-Inflation und die Festpreise berücksichtigt, heisst es in einer Mitteilung des Verteidigungsdepartements (VBS).

Bundesrätin Viola Amherd liess sich «maximale Transparenz» zusichern. Demnach gewährt die USA der Schweiz Einsicht in die Festpreisverträge zwischen der USA und der Industrie. Auch bestätigte General Fick, dass die Schweiz selbst bestimme, welche Daten sie mit anderen Luftwaffen austausche. Bei den Gesprächen, an denen auch Armeechef Thomas Süssli teilnahm, ging es auch um die Produktion und die Einführung der Flugzeuge in die Schweizer Luftwaffe.

Der Bundesrat hatte sich Ende Juni für den Kauf der 36 Flugzeuge des Typs F-35A von Lockheed Martin entschieden. Kostenpunkt: Fünf Milliarden Franken. Weitere gut zehn Milliarden sollen, so rechnet der Bund, die Betriebskosten über 30 Jahre ausmachen. Dagegen regt sich Widerstand. Zurzeit läuft die Unterschriftensammlung für eine Initiative gegen die Beschaffung der Kampfflugzeuge vom Typ F-35. (rwa)

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