Bericht
Britische Coronavariante führt «zu einem erhöhten Risiko einer Hospitalisierung»

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes stellt hierzulande bei Erkrankungen mit der britischen Coronamutation ein höheres Risiko einer Hospitalisierung fest.

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Personen, die sich mit der britischen Mutation angesteckt haben, landen etwas eher im Spital. (Symbolbild)

Personen, die sich mit der britischen Mutation angesteckt haben, landen etwas eher im Spital. (Symbolbild)

Keystone

(mg) Die britische Coronavariante B.1.1.7. könnte für schwerere Krankheitsverläufe verantwortlich sein. In ihrem neusten Bericht schreibt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes, dass man einen «Trend zu einem erhöhten Risiko einer Hospitalisierung» sehe. Ende Dezember, als die britische Variante noch wenig verbreitet war, lag die Wahrscheinlichkeit, dass eine positiv getestete Person in der Altersgruppe zwischen 55 und 64 ins Spital muss, bei 4,3 Prozent. Ende März lag der Wert bereits bei 6,75 Prozent.

Auch bei den anderen Altersgruppen über 35 zeige sich ein ähnliches Bild, so die Taskforce. «Die Todesfall-Zahlen aufgrund von B.1.1.7 für die Schweiz sind zu klein als dass wir eine Aussage treffen könnten», heisst es im Bericht. Gleichzeitig gehen die Wissenschaftler immer noch davon aus, dass die verwendeten Impfstoffe auch gegen die derzeitig kursierenden Mutationen wirken. Ganz grundsätzlich sieht die Taskforce derzeit eine Stabilisierung der Fallzahlen. Dies nach einem Anstieg im Februar und März.