Bei Komplikationen: Schwangeren sollen keine Kosten entstehen

Schwangere, die in den ersten drei Monaten Komplikationen erleiden, sollen keine Franchise und keinen Selbstbehalt bezahlen müssen. Das fordert die Gesundheitskommission (SGK) des Ständerates.

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Frauen sollen sich bei Komplikationen in ihrer Schwangerschaft nicht an den Kosten finanziell beteiligen müssen. (Symbolbild)

Frauen sollen sich bei Komplikationen in ihrer Schwangerschaft nicht an den Kosten finanziell beteiligen müssen. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Heute müssen sich Frauen, die während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen eine Fehlgeburt erleiden oder Komplikationen erleben, mit Franchise und Selbstbehalt an den Kosten beteiligen. Das ist nicht der Fall für Leistungen, die ab der dreizehnten Woche erbracht werden. Für die SGK stellt sich in diesem Sinne die Frage der Gleichbehandlung schwangerer Patientinnen. Sie beantragt deshalb die Annahme von zwei Motionen und einer Standesinitiative des Kantons Genf mit dieser Forderung, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.