Baustatistik
In der Schweiz wurde 2020 weniger Geld in den Bau investiert

Im Hochbau sanken die Bauinvestitionen 2020 um ein Prozent, im Tiefbau stiegen sie dagegen um 3,2 Prozent. Insbesondere Private gaben im Coronajahr weniger Geld aus.

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Im Tiefbau nahmen die Investitionen 2020 um 3,2 Prozent zu.

Im Tiefbau nahmen die Investitionen 2020 um 3,2 Prozent zu.

Keystone

Das Pandemiejahr 2020 stoppte das Wachstum der Bauausgaben in der Schweiz. Stiegen Investitionen und Unterhaltskosten 2018 noch um 2,1 Prozent und 2019 um 0,2 Prozent, verharrten die Ausgaben im letzten Jahr auf Vorjahresniveau. Dies meldet das Bundesamt für Statistik am Montag. Gestiegen sind demnach die Ausgaben für öffentliche Unterhaltsarbeiten, und zwar um drei Prozent. Die Bauinvestitionen ohne den Einbezug von Unterhaltskosten verzeichneten dagegen einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent.

Um 0,6 Prozent nahmen die Investitionen in Neubauprojekte ab. Die Investitionssumme in Umbauprojekte stieg dagegen um 0,1 Prozent. Sowohl bei Neu- als auch bei Umbauten zeigt die Statistik, dass Private die Investitionen in Neu- und Umbau um rund ein Prozent drosselten. Die Bauinvestitionen der öffentlichen Hand stiegen dagegen um 2,4 Prozent beim Neubau und 1,9 Prozent beim Umbau.

Positiv entwickelten sich die Tiefbauinvestitionen. Während die Hochbauinvestitionen um 1,1 Prozent zurückgingen, legte der Tiefbau um 3,2 Prozent zu. Bei der öffentlichen Hand beträgt der Anstieg gar 3,7 Prozent. Im laufenden Jahr dürften die Bauausgaben laut BFS derweil leicht tiefer ausfallen als noch 2020. (wap)