BAG
Bund meldet 247 Impfdurchbrüche – Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 247 Impfdurchbrüche in den letzten zwei Wochen. Da der Impfstatus nicht bei jeder Coronainfektion bekannt ist, dürfte deren effektive Zahl deutlich höher liegen.

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Der Schutz durch eine der zugelassenen Coronaimpfungen ist hoch. Dennoch kommt es zu Impfdurchbrüchen.

Der Schutz durch eine der zugelassenen Coronaimpfungen ist hoch. Dennoch kommt es zu Impfdurchbrüchen.

Keystone

Insgesamt sind dem BAG damit seit Anfang Jahr 782 Fälle bekannt, bei denen es in der Schweiz trotz doppelter Impfung zu einer Infektion mit dem Coronavirus kam. Angesichts einer Durchimpfungsrate in der Bevölkerung von etwa 50 Prozent sowie im Verhältnis zum Total aller Coronafälle, der Hospitalisationen und Todesfälle im selben Zeitraum bewertet das BAG die 247 Impfdurchbrüche allerdings als «sehr niedrig».

Zudem schreibt das Bundesamt für Gesundheit in seinem am Donnerstag publizierten jüngsten Wochenbericht, der Wert liege damit auch in einem Bereich, der gemäss Zulassungsstudien der in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe gegen das Coronavirus zu erwarten sei. Dieser wird mit 94 bis 95 Prozent angegeben.

Nach Alter betrachtet kommen Impfdurchbrüche in allen Kategorien vor. Bei den 122 bislang bekannten Hospitalisationen nach Impfdurchbrüchen stellen über 80-jährige Personen mit 61 Fällen die Hälfte. Todesfälle nach Impfdurchbrüchen kommen derweil fast ausschliesslich in dieser Kategorie vor. (sat)

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