Ausbildung
Wegen Corona: Studierende fordern einen nationalen Nothilfefonds

Die Studierenden leiden finanziell unter der Corona-Krise. Studentenverbände und weitere Organisationen fordern daher einen schweizweiten Nothilfefonds.

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Die Studentinnen und Studenten spüren die Corona-Krise auch finanziell. Ein Nothilfefonds soll Abhilfe schaffen.

Die Studentinnen und Studenten spüren die Corona-Krise auch finanziell. Ein Nothilfefonds soll Abhilfe schaffen.

Keystone

(abi) Die Coronapandemie trifft die Studierenden auch finanziell. Viele hätten beispielsweise ihr dringend benötigtes Einkommen aufgrund der Corona-Krise verloren. Das schreiben die nationalen Dachverbände der Studierenden (VSS) und von Absolventen von Fachhochschulen (FH Schweiz) sowie die Stiftung Educa Swiss in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief an den Bundesrat.

Zwar hätten verschiedene Hochschulen und Stiftungen seit Beginn der Pandemie zinslose Notfall-Darlehen oder finanzielle Nothilfen à-fonds-perdu gesprochen, diese würden aber nicht reichen und fielen lokal sehr unterschiedlich aus. Es fehle ein koordiniertes bundesweites Angebot für alle, heisst es weiter. Sie fordern daher Massnahmen, um Studienabbrüche zu verhindern.

Dazu zählt ein schweizweiter Nothilfefonds für Studierende, der pro betroffener Person 5000 Franken als Stipendium vergibt. Diese Vergabe soll nach klaren und einfachen Kriterien erfolgen. Ausserdem sollen Privatwirtschaft und Privatpersonen Bildungsdarlehen bereitstellen, die über den Grundbedarf hinausgehen, wie es weiter heisst. Bund, Stipendienstellen oder eine nicht gewinnorientierte Organisation sollen für die Organisation und Durchführung zuständig sein.