Auch mehr Ausgaben
Sozialdienst der Armee: Das Coronajahr führte zu deutlich mehr Beratungen

Der Sozialdienst der Armee musste 2020 deutlich mehr Anrufe als im Jahr davor entgegennehmen. Viele Beratungen und Betreuungen sind im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie entstanden.

Merken
Drucken
Teilen
Die Covid-19-Pandemie hat auch dem Sozialdienst der Armee deutlich mehr Arbeit als im Vorjahr beschert. (Symbolbild)

Die Covid-19-Pandemie hat auch dem Sozialdienst der Armee deutlich mehr Arbeit als im Vorjahr beschert. (Symbolbild)

Keystone

(gav) Der Sozialdienst der Armee (SDA) war im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie besonders stark gefordert. Angehörige der Armee, des Zivilschutzes und des Rotkreuzdienstes haben die Beratungsangebote deutlich häufiger als noch 2019 in Anspruch genommen. Das zeigen die Zahlen, welche von der Armee am Montag veröffentlicht wurden.

Konkret ist die Nummer des SDA letztes Jahr 4'445 Mal gewählt worden. Im Vorjahr waren es noch 3000 Anrufe. Um die zusätzlichen Anfragen bewältigen zu können sei der SDA stark ausgebaut worden, teilt die Armee mit. Neben den vier hauptamtlichen Sozialberatenden sei ein Teil des Fachstabes der SDA für bis zu 100 Tage im Assistenzdienst aufgeboten worden.

Auch die Ausgaben des Sozialdienstes der Armee sind im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Der Gesamtbetrag der Unterstützungsgelder lag mit 1,18 Millionen Franken jedoch nur um 80'000 Franken über demjenigen des Vorjahres. In 480 Fällen wurde eine materielle Hilfe gewährt. Der SDA hilft beispielsweise, wenn Militärangehörige infolge eines Unfalls oder Krankheit in Schwierigkeiten geraten oder Angehörigen von Verstorbenen.