Affäre Lauber
Nach Strafanzeige: Aufsichtsbehörde ernennt ausserordentlichen Staatsanwalt

Der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller hat wegen eines Medienartikel Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung erstattet. Nun soll ein ausserordentlicher Staatsanwalt die Sache untersuchen.

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Ulrich Weder soll die Anzeige des ausserordentlichen Bundesanwalts Stefan Keller untersuchen.

Ulrich Weder soll die Anzeige des ausserordentlichen Bundesanwalts Stefan Keller untersuchen.

Keystone

(wap) Die Wahl sei auf den stellvertretenden Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich, Ulrich Weder gefallen, teilte die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft (AB-BA) am Montag mit. Seine Ernennung zum ausserordentlichen Staatsanwalt des Bundes sei bereits vor einer Woche erfolgt. Weder soll nun im Auftrag der AB-BA untersuchen, ob es im Zusammenhang mit einem Medienartikel zu einer Amtsgeheimnisverletzung gekommen ist.

Auf diesen Standpunkt stellt sich Stefan Keller, der ausserordentliche Bundesanwalt, der im Fall Michael Lauber ermitteln soll. Keller hatte anfangs Februar Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses eingereicht. Hintergrund ist ein Artikel im «Blick», in dem ein Auszug der Korrespondenz veröffentlicht wurde, die Keller im Zusammenhang mit der Fifa-Affäre mit der Bundesanwaltschaft geführt hatte.

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