Afrikareise
Bundesrat Cassis spricht in Afrika über Berufsbildung und Menschenrechte

Zum Abschluss seiner Afrikareise sprach Bundesrat Ignazio Cassis im Senegal unter anderem über die Subsahara-Afrika-Strategie und in Gambia über Menschenrechte.

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Bundesrat Ignazio Cassis besuchte in der vergangenen Woche verschiedene Länder in Nord- und Westafrika.

Bundesrat Ignazio Cassis besuchte in der vergangenen Woche verschiedene Länder in Nord- und Westafrika.

Keystone

(abi) Bundesrat Ignazio Cassis traf sich in Dakar, der Hauptstadt von Senegal, mit dem Präsidenten Macky Sall und der Aussenministerin Aissata Tall Sall. Im Zentrum der Gespräche standen die Prioritäten der neuen Subsahara-Afrika-Strategie 2021-2024, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten am Samstag mitteilte. Prioritäten der Strategie sind Wohlstand und Nachhaltigkeit. «Ein stabiles und transparentes Geschäftsklima ist unerlässlich, um Investitionen ins Land zu holen», wird Cassis in der Mitteilung zitiert.

Zudem wurden Fragen des Multilateralismus angesprochen – besonders im Hinblick auf den Vorsitz von Macky Sall in der Afrikanischen Union im Jahr 2022. Auch das Engagement der Schweiz in den Bereichen Berufsbildung und Digitalisierung im Senegal waren Thema. Weiter unterzeichneten die beiden Länder je ein Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels sowie zu den Luftverkehrsdiensten.

Erster offizieller Besuch in Gambia

Danach reiste Bundesrat Cassis nach Gambia, der letzten Station der Afrikareise. Es war der erste offizielle Besuch eines Schweizer Aussenministers in diesem Land. Cassis führte Gespräche mit der gambischen Vizepräsidentin Isatou Touray und Innenminister Yankuba Sonko und unterstrich dabei die guten Beziehungen zwischen den beiden Staaten, wie es weiter heisst.

Die Diskussionen hätten sich insbesondere auf die Menschenrechte und die Blue-Peace-Initiative konzentriert. Diese zielt darauf ab, durch eine gerechte und nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen Konflikte zu verhindern.