Abstimmung
Bio Suisse und Kleinbauern unterstützen Pestizid-Initiative

Die Pestizidinitiative fordert ein Verbot von synthetischen Pestiziden. Bio Suisse, Demeter Schweiz und die Kleinbauern-Vereinigung haben die Ja-Parole zur Vorlage gefasst.

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Regina Fuhrer-Wyss, Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung, unterstützt die Pestizid-Initiative.

Regina Fuhrer-Wyss, Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung, unterstützt die Pestizid-Initiative.

HO/Kleinbauern-Vereinigung

(dpo) Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» biete eine Chance, die hiesige Landwirtschaft zu transformieren, die Umweltziele zu erreichen und allen Menschen den Zugang zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln zu garantieren. Aus diesem Grund haben die landwirtschaftlichen Organisationen Bio Suisse, Demeter Schweiz und die Kleinbauern-Vereinigung die Ja-Parole zur Pestizid-Initiative gefasst, wie sie am Dienstag mitteilen.

Die 10-jährige Übergangsfrist der Vorlage biete den Bauernbetrieben Planungssicherheit, um sich den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. «Mit der Pestizid-Initiative haben wir genügend Zeit, die Schweizer Landwirtschaft zu verändern, ohne dass einzelne Betriebe auf der Strecke bleiben», lässt sich Regina Fuhrer-Wyss, Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung, zitieren.

Die Pestizid-Initiative kommt am 13. Juni an die Urne. Sie fordert ein komplettes Verbot von Pestiziden mit einer Übergangsfrist von zehn Jahren. Darüber hinaus stimmt das Volk im Juni auch über die Trinkwasserinitiative ab. Diese will, dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Subventionen erhalten, die keine Pestizide anwenden. Im Gegensatz zur Pestizid-Initiative, lehnt Bio Suisse diese Vorlage ab.

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