Die Sieger werden an der TV-Gala, die musikalisch von Herbert Grönemeyer, Gianna Nannini und Pegasus umrahmt wird, bekannt gegeben. Nebst der Auszeichnung für das beste Team werden fünf weitere Awards verliehen: jene des Sportlers und der Sportlerin des Jahres sowie jene des Trainers, Newcomers und Behindertensportlers des Jahres.

In der Kategorie Team des Jahres schafften es zwei Teams, die an den Olympischen Spielen in Sotschi überzeugten: Beat Hefti/Alex Baumann mit dem Gewinn der Silbermedaille im Zweierbob und die Eishockey-Frauen, die Bronze gewannen.

Als dritte Equipe zur Auswahl steht das Davis-Cup-Team um Roger Federer und Stan Wawrinka, das für den Vorstoss in den Final nominiert wurde. Den Triumph in Lille feierte das Davis-Cup-Team nach der Nomination (Stichtag 31. Oktober).

Beat Hefti/Alex Baumann, Bob: Dreimal hatte Beat Hefti zwischen 2002 und 2006 als Anschieber Olympiabronze gewonnen. Vier Jahre nach dem Debakel von Vancouver (Out nach Trainingssturz) holte der 34-jährige Appenzeller zusammen mit seinem Hintermann Alex Baumann in Sotschi im Zweier erstmals eine Medaille als Pilot. Hinter dem Lokalmatador Alexander Subkow durften sich Hefti/Baumann die Silbermedaille umhängen lassen. Kurz vor dem grössten Karriere-Erfolg hatte das Duo bereits zweimal EM-Gold gewonnen – im Zweier und auch mit ihren Kollegen im Vierer.

Davis-Cup-Team, Tennis: Mit Roger Federer und Stanislas Wawrinka gehören zwei Schweizer zu den weltweit besten Tennisspielern. 2008 gewann das Duo an den Olympischen Spielen in Peking bereits Gold im Doppel. Dieses Jahr führten Federer und Wawrinka das Schweizer Tennis-Nationalteam, dem auch Marco Chiudinelli und Michael Lammer angehören, bis in den Final des Davis Cups. Es ist erst das zweite Mal nach 1992, dass sich die Schweiz für den Final des prestigeträchtigen Wettbewerbs qualifizierte.

Nationalmannschaft Frauen, Eishockey: Zwei Jahre nach dem Gewinn von WM-Bronze legten die Schweizer Eishockey-Frauen nach. Dank eines 4:2-Sieges (nach 0:2-Rückstand) im Bronzespiel gegen Schweden sicherten sie der Schweiz in Sotschi die erste olympische Medaille im Frauen-Eishockey – 66 Jahre nachdem die Männer ihre letzte Olympiamedaille (ebenfalls Bronze) gewonnen hatten. Das Team, bestehend aus lauter Amateurinnen, gewann zwar nur zwei Partien, dafür mit dem Viertelfinal (2:0 gegen Russland) und dem Bronzespiel die wichtigen.