Letzte Etappe geschafft: Ankunft im „Big Apple“

Nach vier Etappen durch das Land mit dem Zug (San Francisco – Salt Lake City – Omaha – Chicago – Detroit), wähle ich für die letzte Reise das Flugzeug. Nicht, weil ich das Rattern auf den Gleisen satt habe, sondern weil es keine vernünftige Verbindung von Detroit nach New York City gibt. Die kürzeste Reise würde 21 Stunden dauern – mehr als doppelt so lange als mit dem Auto. Denn mit dem Zug würde man einen grossen Umweg fahren und mehrmals umsteigen müssen.

SaW Redaktion
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Times Square, New York: Das Land ist durchquert, die Ostküste erreicht. / Benjamin Weinmann

Times Square, New York: Das Land ist durchquert, die Ostküste erreicht. / Benjamin Weinmann

Schweiz am Wochenende

Also fliege ich mit Southwest Airlines, sozusagen der amerikanischen Easyjet, von „Motor City“ nach Newark, dem zweitgrössten Flughafen des „Big Apple". New York ist die Stadt der Musicals, Wolkenkratzer, und Hot Dogs. Doch diese Woche ist es auch die Stadt der wichtigsten Politikveranstaltung: Heute Abend findet die zweite Präsidentschaftsdebatte statt an der Hofstra University, zirka 45 Minuten per Auto von Manhattan entfernt.
Während man am Times Square, am Broadway oder in Soho nicht viel von der bevorstehenden Debatte spürt, sind die Zeitungen voll mit der Vorberichterstattung, und die TV-Modertoren sprechen mit zig Experten über jeden Aspekt der bevorstehenden Debatte: Wie fühlen sich die First Ladies während der Debatte? Welche Körperhaltung sollte Präsident Obama einnehmen? Wird Mitt Romney nervöser sein als sein Gegner? Welche Krawatten werden die beiden Kandidaten tragen? Die Zuschauer werden heiss gemacht, als wäre es ein Boxkampf in der Liga von Muhammed Ali und Joe Frazier.
In diesem Sinne: Let’s get ready to rumble!