Leserbrief
«Wir haben die Spielanleitung der Natur verloren»

Zur Coronakrise

Drucken
Teilen

Das verstehe ich nicht! Seit sieben Wochen stecken wir im Coronalockdown. Wir wissen, dass es noch keine Medikamente und keine Impfungen gibt. Spezialisten meinen, dass dafür 12 bis 18 Monate erforderlich sind. Der wirtschaftliche und soziale Schaden durch den Lockdown ist enorm, ja, er ist unvorstellbar.

Meinen unsere Regierungen wirklich, den Virus mit Aussitzen in den Griff zu bekommen? Oder wollen sie den Lockdown mehr oder weniger weiterführen, bis Medikamente und Impfungen zur Verfügung stehen?

Warum um Himmels willen wird nicht an Schutzausrüstungen, insbesondere an Masken geforscht, die den Virus von unseren Atemwegen abhalten oder zumindest massiv reduzieren können? Das würde bestimmt nicht so lange dauern, und, wenn man die Menschen einsperren kann, dann kann man auch eine Maskenpflicht durchsetzen. Das wäre doch der schnellste Weg, um den Lockdown wieder aufzuheben. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht und wird es auch nie geben. Aber dieser Weg wäre immer noch besser als die Welt in den Armutsabgrund zu stossen.

Toni Käppeli, Cham


Wie gefährlich, wie ansteckend ist Covid-19? In sonst schon fast sterilen Praxen ist Mundschutz von Behandelnden und Klienten Pflicht und weitere Auflagen sind bei bestimmten Behandlungen nur mit grossem Aufwand und Zeitverlust durchführbar. Kein Wunder halten sich Hilfesuchende zurück und Praxen bleiben trotz Wiedereröffnung leer.

Grotesk mutet es dagegen an, wenn vor der Gassenküche jeden Mittag grosse Ansammlungen von wartenden Menschen Schulter an Schulter stehen ohne Abstand zu halten oder einen Mundschutz zu tragen. Diese Leute gehören mit Sicherheit zur Risikogruppe, wohl weit mehr als viele Ü65.

Elsa Stross, Luzern


Das Immunsystem unseres Körpers wird seit Jahrzehnten zu einer Mülldeponie durch Gifte, Herbizide, Pestizide, Rauchen, Mobilfunkstrahlung, Medikamente, Hormone, toxische Stoffe und Schwermetalle aus Impfungen etc. Hinzu kommen der tägliche Stress, Angst, Wut, Zorn und mangelnde Bewegung. Kein Wunder ist das Immunsystem in einem desolaten Zustand und Viren und Bakterien können dort ihr Unwesen treiben.

Trotzdem scheint es, als hätte man die Verantwortung seiner eigenen Gesundheit weitgehend in die Hände von sogenannten Spezialisten abgegeben. Übernehmen wir wieder Eigenverantwortung und unser Immunsystem wird gestärkt. Die Lebensdauer und Lebensfähigkeit von nützlichen Mikroorganismen verbessern sich im gesamten Körper, was auch einen entscheidenden Einfluss auf unsere Selbstheilungskräfte hat. Grundsätzlich haben Krankheiten nichts mit dem Alter zu tun. Die Lebensweise ist entscheidend, wie gesund jemand ist. Wir Menschen verhalten uns heutzutage auf der Erde wie in einem Spiel, in dem wir die Spielanleitung der Natur verloren haben. Die verlorene Spielanleitung verursacht in unserem Leben in verschiedenen Bereichen eine Disharmonie.

Marcel Koller, Aesch LU

Aktuelle Nachrichten