Leserbrief
Absolut unverständlich

Zum Rücktritt von Fifa-Ref Stephan Klossner, Ausgabe vom 16. September

Drucken

Mit grossem Bedauern habe ich vom Rücktritt eines unserer profiliertesten Schiedsrichters gelesen. Grund: Einem hochemotionalen Spieler glauben die Fussball-Richter mehr als einem neutralen Schiedsrichter, welcher Teilzeit-Angestellter des Fussball-Verbandes ist. Seit 2012 ist der Kantonsschullehrer Fifa-Schiedsrichter und damit einer unserer erfahrensten und routiniertesten Spielleiter unseres Landes.

Wenn nun die Richter unseres Fussballverbandes dem Schiedsrichter in den Rücken fallen, ist dies absolut unverständlich. Wie will man so Schiedsrichterkandidaten motivieren, dem Fussball als Schiedsrichter zu dienen, wenn die Fussballgerichte solche unverständlichen Urteile fällen. Mit Stephan Klossner verlieren wir eine grosse Persönlichkeit im Schiedsrichterwesen und der Verband verliert an Glaubwürdigkeit.

Peter Aschi Aschwanden, Luzern, ehemaliger Präsident des Schweizerischen Schiedsrichterverbandes

Aktuelle Nachrichten