Leserbrief
Noch nie dagewesene Konsequenzen durch 5G

«Kantone beklagen 5G-Chaos», Ausgabe vom 23. Mai

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Sind Sie auch aufgeschreckt durch die Nachricht, dass bei drei von fünf Schweizer Männern zwischen 18 und 22 Jahren die Qualität der Spermien unterhalb des Normalwerts gesunder Zeugungsfähigkeit liegt? Studien belegen eine verringerte Beweglichkeit der Spermien, geringere Mengen sowie geringere Überlebensfähigkeit der Spermien unter dem Einfluss von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung. Wo tragen Männer ihr Mobiltelefon? Wenn bereits unter dem Einfluss von 2G, 3G und 4G solch alarmierende Veränderungen festgestellt werden müssen, warum erhöhte dann der Bundesrat ab 1. Juni die Grenzwerte in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung? Damit öffnet er den Mobilfunkbetreibern eine Hintertür, statt die Bevölkerung und die Natur vor Schäden zu schützen. Was hat Priorität? Leider ist vielen nicht bewusst, dass aus dem Einsatz von 5G weltweite, noch nie dagewesene Konsequenzen für die Umwelt resultieren werden. Zehn Wissenschafter aus allen fünf Kontinenten richten sich mit dem Appell «Stopp 5G auf der Erde und im Weltraum» an die UNO, WHO, EU und die Regierungen aller Nationen mit Verweis auf mehr als 10000 von Experten verifizierte wissenschaftliche Studien, welche belegen, dass elektromagnetische Strahlung die Gesundheit schädigt. 5G darf nur eingeführt werden, wenn dessen Unschädlichkeit bewiesen werden kann.

Daniella Nosetti, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Emmenbrücke