Leserbrief
Grenzkontrolle nötig

«Schwerverkehrskontrollen: Zwei Drittel sind korrekt unterwegs», Ausgabe vom 9. März

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Die Formulierung, dass zwei Drittel der Lastwagen korrekt unterwegs sind, ist grenzwertig. Sie suggeriert, dass eigentlich alles gut ist. Wenn ein Drittel der der Brummis aber mangelhaft war, und man das auf die Richtung Süden fahrenden, schweren Fahrzeuge hochrechnet, so sind das 126000 Fahrten pro Jahr. Nimmt man die Gegenrichtung dazu, sind das eine Viertelmillion Einzelrisiken. Die Mängel im Transitverkehr werden schöngeredet, und es stellen sich fundamentale Fragen. Weshalb toleriert der Schweizer Staat, dass so viele risikobehaftete LKW die Schweiz durchqueren? Warum kontrolliert man erst mitten in der Schweiz? Wieso setzt man die Schweizer Bevölkerung diesen Risiken aus? Sind die Strafen angemessen? Das Schwerverkehrszentrum macht bestimmt einen guten Job. Ist sinnvoll, diesen erst in Erstfeld zu erledigen? Ziel müsste sein, die schwarzen Schafe bereits bei der Einreise herauszufiltern. Einzige Lösung ist eine Grenzkontrolle und eine Einreisesperre für mangelhafte Gefährte.

Wäli Kammermann, Dallenwil

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