Leserbrief
Eine Art von Kunst, die bei manchen aneckt

«Miriam, die Zornige», Ausgabe vom 21. Februar

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Die Kunst als Ausdruck, für mich überhaupt kein Problem. Belästigung? Nein. Für viele Leute ist es nicht in Ordnung, diese Art von Kunst, sie fühlen sich angegriffen, das gefällt ihnen nicht. Doch ist dies nicht genau das Ziel der ganzen Sache? Und wo liegt der Unterschied zu einem Buch, einem Lied, oder sonstigen Mitteln Geschichten zu erzählen?

Wir kennen es von der Kunstgeschichte: darstellen, wie es ist. Nach diesem Motto ging auch der Realismus im 19. Jahrhundert, nur waren es dort noch andere Themen.

Miriam Cahn zeigt, dass sie keinesfalls ein Blatt vor den Mund nimmt. Aufgegriffen werden oft Themen wie Sexualität, Migration und Gewalt. Sachen, über die wir jeden Tag in der Zeitung lesen, nicht?

Nancy Hofer, Hildisrieden