Leserbrief
Am Baumgärtli: Zurück auf Feld 1

Ein Leserbrief zum Artikel «Jetzt informiert die Eigentümerin» in der Ausgabe der Zuger Zeitung vom 18. August

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Für das, was da oben am Baumgärtli angerichtet worden ist, gibt es keine Rechtfertigung. Der sehr kurzfristig in der Ferienzeit (bewusst gewählt?) anberaumter Infoabend heute, Mittwoch, ist ein weiteres Puzzleteil in der unsäglichen Geschichte betreffend der Überbauung am Baumgärtli. Es ist bereits genug Geschirr zerschlagen worden, in dieser Angelegenheit.

An diesem Infoabend heute gibt es nur einen Klartext und eine umfassende Aufklärung in allen Bereichen zum Beispiel über den Preis pro Quadratmeter beim Verkauf an den Investor Bonainvest und die Frage, ob auch das Gesundheitshaus nun passé ist? Werden also zirka 100 Wohnungen gebaut?

Es stimmt einfach alles nicht, was in der Broschüre stand, herausgegeben von der Gemeinde vom Investor und vom Stiftungsrat, die Broschüre wurde an alle Haushalte verteilt. Der Zonen und Bebauungsplan wurde von der Bevölkerung unter anderen Voraussetzungen angenommen. Ich setze mich seit mindestens zwei Jahren für eine Transparenz betreffend der Überbauung ein, was in einem Rechtsstaat eigentlich erfragbar ist, denn das Gelände war das Eigentum von allen vier Körperschaften von Unterägeri. Für mich ist das alles eine grosse Schande und Affront für uns Bewohner und Bewohnerinnen, haben wir doch das schönste Land in der Gemeinde für Jahrzehnte oder für immer verloren.

Vermutlich wird der Investor am Infoabend einige Versprechen abgeben, was wir im Baumgärtli alles nutzen könnten, aber ohne einen Eintrag im Grundbuch, wären diese Versprechungen reine Makulatur. Es gibt nur eines – Abbruch der Übung, neues Baugesuch, neue Ausschreibung, neue Abstimmung über den Zonenplan in dieser Gegend das heisst zurück auf Feld 1.

Hans-Ruedi Iten, Unterägeri

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