Leserbrief
Venezuela: Alle Menschen haben Rechte

«Der schwarze Horror der Nächte», Ausgabe vom 22. Februar

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Wenn man Schilderungen wie diese von Fernando Sànchez aus Venezuela liest, wird einem wieder vor Augen geführt, wie gut es uns in der Schweiz doch geht. Grundsätzlich hat jeder Mensch Rechte, welche in der ganzen Welt gelten müssten. Die Menschenrechte halten unter anderem fest, dass Folter verboten ist, und dass jeder ein Recht auf freie Meinungsäusserung hat. Wie ist es also möglich, dass der Fall wie jener von Fernando Sànchez kein Einzelfall ist? Es ist doch verwunderlich, dass sich gewisse Regimes alles erlauben, sich jedem Gesetz widersetzen können, und dass das doch keine Konsequenzen hat. Die Menschen aus Venezuela können sich nirgends mehr sicher fühlen, denn die Auswahl der Opfer von Maduros Todesschwadronen wird willkürlich getroffen. Wie kann man einen solchen Zustand erlauben? Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die USA in ihren Gefängnissen in Guantanamo die Insassen foltern. Warum sollen sich andere Länder an die Menschenrechte halten, wenn die «Gründungsnation» der Menschenrechte sich selber nicht daran hält?

Corina Büchler, Rothenburg

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