Pfötli-Blog
Sie schläft nicht immer, manchmal lockt sie auch den Hund aus der Reserve

Katzen und Hunde verstehen sich nicht immer gut. Meist sucht die Katze das Weite. Dass sie aber nicht immer ganz so scheu sind, zeigen die folgenden Erlebnisse.

Christine Fürst
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Lilo ist meistens am Schlafen.

Lilo ist meistens am Schlafen.

Christine Fürst

Wir haben zwei Katzen zu Hause: Lilo ist etwa 11 Jahre alt, eher ein bisschen schüchtern und meist am Schlafen. Nala ist etwa fünf Jahre alt, vorwitzig und – vor allem in der Nacht – aktiv.

Unsere Nachbarn haben einen Hund, Schäfer-Mischling. Ein grosser Zaun grenzt sein Revier ab. Ein Hindernis, welches die Katzen sicher nicht überwinden – könnte man meinen. Nala geniesst es sichtlich, wenn sie bis an den Zaun spazieren und den Hund aus der Reserve locken kann. Ich habe sie auch schon beobachtet, dass sie den Hund angefaucht hat und sogar mit ihrer Pfote nach ihm geschlagen hatte.

Angst scheint sie vor Hunden nicht wirklich zu haben. Respekt wahrscheinlich schon.

Lilo hingegen ist in dieser Sache ein bisschen scheuer. Kürzlich sprintete sie an mir vorbei durch den Garten als wäre jemand hinter ihr her. Das war dann auch so, ein Hund verfolgte sie. Er hatte aber keine Chance, Lilo war längst über alle Berge.

Doch ganz so scheu ist sie offenbar doch nicht: Ich habe sie nämlich gesehen, wie sie über den Zaun ins Schäferhund-Gehege geklettert und in Richtung des Teiches getappt ist. Dort versuchte sie sich im Fangen von Goldfischen. Ob sie einen gefangen hat, weiss ich nicht – ich musste zur Arbeit. Doch sie hat auf jeden Fall ihren ganzen Mut zusammengenommen, als sie ins Gehege geklettert ist – oder war sie sich der Gefahr nicht bewusst?

Nala
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Nala
Nala
Nala
Nala
Nala

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