Mitarbeiteraktion
Novartis verteilt jetzt den roten Pass

Die wehrhaften Schweizer haben gejammert, als sich Schoggi-König Ernst Tanner und die Jungfraubahnen einen besonderen Werbegag ausgedacht haben.

Andreas Schaffner
Andreas Schaffner
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Der echte Schweizer Pass. (Archiv)

Der echte Schweizer Pass. (Archiv)

Keystone

Jeder Kunde bekommt auf dem Jungfraujoch einen Schweizer Pass, den man beim Besuch des wohl höchstgelegenen Lindt-Ladens abstempeln lassen kann.

Kaum ist der erste Schock verdaut, kommt nun Novartis mit einer neuen Variation des Schweizer Passes: Im Mitarbeitermagazin «live» verteilt der Pharmagigant am Rheinknie jedem Mitarbeiter ein rotes Büchlein. Zwar steht «Novartis in der Schweiz» darauf und das Novartis-Logo ist links unten gut sichtbar. Und beim Durchblättern wird klar, dass es auch nicht zum Eintritt in den abgeriegelten «Campus» dient. Sondern lediglich der Information.

Bei aller Ironie, die bewusst hier mitschwingt, fällt das Kapitel «Diversity & Inclusion» besonders auf: Hier schreibt Novartis einen Satz, den man gerne unterzeichnen würde: «Eine Unternehmenskultur, in der Heterogenität auf Wertschätzung trifft und in Entscheidungsprozesse eingebunden wird, fördert Innovation, stärkt die Kundenorientierung und trägt so zum langfristigen Unternehmenserfolg bei.»

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