Pfötli-Blog
Das Verbotene ist am verlockendsten

Das Verbotene ist ja irgendwie immer interessant und lockt einen geradezu an. Genaus so ist es auch bei Nala - und wenn sich eine Gelegenheit bietet, etwas Verbotenes zu tun, nützt sie diese sofort aus.

Christine Fürst
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Nala im Kleiderschrank.

Nala im Kleiderschrank.

Christine Fürst

Meine Katze Nala weiss es eigentlich ganz genau: Küche und Schlafzimmer sind für sie absolut tabu. Ich mag es nicht, wenn Katzen auf der Küchenabdeckung sind oder sie es sich im Schlafzimmer bequem machen.

Die Bettdecke liebt Nala ganz besonders. Sobald sie hört, dass die alte Holztüre zum Schlafzimmer geöffnet wird, schleicht sie sich vorsichtig an. Zuerst streckt sie ihren Kopf um die Ecke und schaut, ob die Luft rein ist. Wenn sie niemanden sieht, sprintet sie auf direktem Weg ins Schlafzimmer.

Ist noch jemand im Schlafzimmer, versteckt sie sich meist unter dem Bett. Dort fühlt sie sich sicher. Ansonsten versucht sie, auf die Bettdecke zu gelangen und nistet sich dann so fest ein, dass sie beinahe nicht mehr zu sehen ist.

Wenn der Weg frei ist, versucht sie meist in den Kleiderkasten zu gelangen. Sie klettert dann sofort über die Kleider in eine hintere Ecke, sodass sie kaum mehr zu sehen ist. Manchmal macht sie es sich aber auch auf den frisch gewaschenen und gebügelten Hemden bequem (s. Foto). Ganz zu meinem Ärger.

Tja, das Verbotene lockt sie an. Übrigens: Heinrich Villiger, Tabakfabrikant Villiger, sagte in einem Interview über seine allererste Zigarette: "Sie zu rauchen, fand ich schrecklich. Aber alles, was verboten war, war gut."

Zurück zu meiner Katze: In den meisten Fällen ist Nala nicht mehr aus ihrem Versteck wegzulocken. Versuche ich sie mit den Händen rauszunehmen, kann ich mir einiger Kratzer sicher sein.

Da hilft nur noch eines: Ich muss sie mit Futter aus dem Versteck locken, und - wie könnte es anders sein - auch da ist sie noch sehr wählerisch.

Nala
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