Kommentar
Spital Menziken: Anfang vom Ende

Melanie Eichenberger
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Das Spital Menziken schliesst seine Geburten-Abteilung.

Das Spital Menziken schliesst seine Geburten-Abteilung.

Zur Verfügung gestellt

Ich bin im Spital Menziken geboren. Es geht mir wie vielen anderen Ober-wynentalern: Man identifiziert sich mit dem Ort, wo alles begann.

Der Entscheid, die Geburtenabteilung zu schliessen, ist objektiv nachvollziehbar, subjektiv wiegt er für die Region schwer. Als Gesundheitszentrum mit 300 Angestellten und 130 Betten stellt das Asana Spital Menziken ihre Grundversorgung sicher.

Dabei mitzuhelfen, Babys auf die Welt zu bringen, gehört zu den schönsten Aufträgen eines Spitals. Fällt diese Aufgabe weg, stirbt die Seele der Klinik. Es wird «Menziken» gehen, wie den meisten anderen kleinen Regionalspitälern: Ohne Geburtenabteilung ist ihre Zukunft noch unsicherer, als sie es jetzt schon war.