Kommentar
Mittelschulstandort: Der Wille ist kaum spürbar

Claudia Meier
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Brugg (hinten) und Windisch bemühen sich nicht genug um den Mittelschulstandort, findet Claudia Meier. Archiv

Brugg (hinten) und Windisch bemühen sich nicht genug um den Mittelschulstandort, findet Claudia Meier. Archiv

rei/Archiv az

Der Raum Brugg-Windisch will sich zukunftsfähig weiterentwickeln, unter anderem als regionales Bildungszentrum. So jedenfalls lautet eines der Ziele der gemeinsam durchgeführten Ortsplanungsrevision. Dazu bräuchte es aber von den beiden Zentrumsgemeinden ein klares Bekenntnis sowie eine Vision. Tatsächlich wäre es für ein Bildungszentrum mit starker regionaler Ausstrahlung eine riesige Chance, neben den Oberstufenzentren, der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales, dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz auch eine Kantonsschule zu beherbergen.

Den Exekutiven von Brugg und Windisch ist es bisher leider nicht gelungen, aufzuzeigen, dass sie sich ernsthaft um eine Kantonsschule bemühen. Nachdem das Vorhaben des Kantons seit Monaten bekannt ist und Fricktaler Gemeinden mit viel Enthusiasmus erste Pflöcke eingeschlagen haben, bemängeln Barbara Horlacher und Heidi Ammon die knappe Zeit für Detailabklärungen mit den Grundeigentümern. Dabei müssten sie jetzt mit offenen Karten spielen, alle Vorteile aufzeigen und viele Mitstreiter gewinnen.