Café Fédéral
Händeschütteln ist von gestern

Endlich wagt es jemand, mit dieser unsäglichen Kultur des unterwürfigen Händeschüttelns zu brechen. Die Anführer der gesellschaftlichen Avantgarde sind ausgerechnet schlecht integrierte Muslime. Wer hätte das gedacht?

Stefan Schmid
Stefan Schmid
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Händeschütteln

Händeschütteln

Keystone

An der Sekundarschule in Therwil (BL) müssen muslimische Schüler den Lehrerinnen die Hand nicht mehr geben, berichtet die «Schweiz am Sonntag». Um die weiblichen Lehrkräfte nicht zu diskriminieren, sollen die Schüler auch den männlichen Lehrern den Handschlag verweigern dürfen. Eine saubere Lösung, die schweizweit Schule machen könnte. Seien wir ehrlich: Fanden Sie es lustig, damals, in Ihrer Schulzeit, dem Lehrer nach jeder Lektion die Hand zu geben? Eben.

Man sollte noch viel weiter gehen. Früher haben ja die Lehrer mitunter Ohrfeigen verteilt. Viele bedauern, dass diese Zeiten ehrlicher Prügelpädagogik passé sind. Doch sie kommen zurück – dank den Muslimen. Das Recht auf eine saftige Ohrfeige gehört in den Lehrplan 21. Allerdings müsste es auf Gegenseitigkeit beruhen. Ist ein (muslimischer) Schüler der Meinung, der Lehrer sei ihm frech gekommen, dann darf er ihm eine Watsche verpassen. Die dabei verwendete Technik spielt keine Rolle. Hauptsache, es knallt ein bisschen. Das nennt man dann «full contact education». Mit der Ohrfeige könnte auch die gute alte Kopfnuss, der Polizeigriff oder der Schlüsselwurf in Richtung renitenter Schüler respektive Lehrer rehabilitiert werden.

Unsere Schule ist verweichlicht. Remedur tut not. Wir braven, harmonie-süchtigen Schweizer sind dazu nicht in der Lage. Es braucht harte Kerle, die uns zurück auf den Pfad der Tugend bringen. Höchste Zeit, dass wir die Vorteile einer missratenen Integration endlich anerkennen.

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