Stadtrat Baden
Erich Obrist: Jetzt braucht es den Tatbeweis

Seit Sonntag steht definitiv fest: Erich Obrist zieht in den Badener Stadtrat ein. Nun liegt auf seinen Schultern eine Last - die Last der hohen Erwartungen. Der Kommentar.

Roman Huber
Roman Huber
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November 2015: Erich Obrist wird in den Badener Stadtrat gewählt. Erich Obrist freut sich über seine Wahl
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Obrist bedankt sich
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist an Wahlfeier
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Erich Obrist in Stadtrat gewählt: Impressionen von der Wahlfeier.
Gemeinsam wird gesungen

November 2015: Erich Obrist wird in den Badener Stadtrat gewählt. Erich Obrist freut sich über seine Wahl

Alex Spichale

Seien wir ehrlich: Den zweiten Wahlgang und die Kandidatur Jean-Pierre Leutwylers darf man als Farce bezeichnen, ohne gleich als Zweifler an den demokratischen Rechten hingestellt zu werden.

Verärgerte Wähler hatten zwar die Möglichkeit mit einer Leer- oder Leutwyler-Stimme ihren Unmut über die wilde Kandidatur Erich Obrists oder das Scheitern ihres Favoriten im ersten Wahlgang kundzutun.

Die klare Mehrheit der Badener aber setzt ihre Hoffnung in einen Stadtrat, der es versteht, Brücken zu bauen: innerhalb des Stadtrates, zur Bevölkerung, zu Einwohnerrat und Verwaltung und zu den Nachbargemeinden.

Auf den Schultern von Obrist liegt eine schwere Last. Es ist diejenige der hohen Erwartungen. Darum braucht es von Obrist bald den Tatbeweis.

Wer an der gestrigen Wahlfeier in die Runde blickte, entdeckte niemanden, der daran zweifeln würde, dass dieser schon recht bald erfolgen werde.