Polemik
Das Ende der Papierverpackung

Der Erfrischungs-Pastillen Fisherman's Friend haben jetzt eine Plastikverpackung, statt der alten aus Papier. Die neue Verpackung ist zwar wiederverschliessbar, erschwert aber das Verteilen von Pastillen an Kollegen.

Andreas Schaffner
Andreas Schaffner
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Die neue Verpackung von Fisherman's Friend

Die neue Verpackung von Fisherman's Friend

Nordwestschweiz

Zuerst war es nur ein Einzelfall, der mich ärgerte.

Doch immer klarer wird: ich muss lernen, damit zu leben. Es geht um die neue Packung der Erfrischungs-Pastillen der Marke Fisherman’s Friend. Sie wurde angepasst, modernisiert. Die alte Packung, die aus Papier, wurde noch vereinzelt verkauft.

Nun sind die alten Lager abgebaut. Jetzt gibt es nur Pastillen in Plastikverpackungen. Wiederverschliessbar. Und ich muss sagen: Mit den frechen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre konnte ich mich abfinden. Aber mit dieser neuen, angeblich praktischeren Packung weniger.

Mir fehlt vor allem die Möglichkeit des Abreissens der Ecke. Mit der neuen Vorrichtung bin ich überfordert. Sie öffnet die Packung gegen oben zu stark. Das Verteilen von Pastillen an Kollegen wird dadurch erschwert.

Das sind Probleme, ich gebe es zu, die nicht weltbewegend sind. Womöglich hält die neue Verpackung die Feuchtigkeit viel besser zurück. Und dadurch werden die Packungen länger haltbar. Doch als Poweruser von Fisherman’s Friends war mir die Haltbarkeit bis jetzt egal.

Doch was ich eigentlich schreiben will: Es gibt Veränderungen, die auch die «stärksten Männer» umhauen.