Verkehr

ZVV begrüsst Lösung für Regionalverkehr – fordert aber trotzdem mehr Geld vom Bund

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fordert mehr finanzielle Unterstützung vom Bund für den Ortsverkehr. (Symbolbild)

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fordert mehr finanzielle Unterstützung vom Bund für den Ortsverkehr. (Symbolbild)

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fordert eine höhere finanzielle Unterstützung des Bundes für Einnahmeausfälle beim Ortsverkehr. Wegen der Coronapandemie sind die Ticketverkäufe eingebrochen.

Die Verluste sollen nach dem Vorschlag des Bundesrats durch den Bund, die Kantone und die Gemeinden getragen werden. Die Lösung für den Regionalverkehr begrüsst der ZVV. Mit pauschal 100 Millionen Franken falle das Engagement des Bundes im Bereich Ortsverkehr jedoch zu tief aus, teilte der ZVV am Montag mit.

Das Defizit im Bereich des Ortsverkehrs wird auf 450 Millionen Franken geschätzt, wie es in der Mitteilung heisst. Mit 100 Millionen Franken sei der Anteil des Bundes allein schon angesichts der Verursachergerechtigkeit zu tief angesetzt. Der ZVV erachtet einen Bundesbeitrag im Umfang von einem Drittel als angemessen.

Die Kantone und der Bund subventionieren den öffentlichen Regionalverkehr. Den Ortsverkehr bestellen und finanzieren Kantone und Gemeinden. Laut ZVV sei es zwingend, eine Gesamtbetrachtung für das ganze System anzustellen und eine faire und solidarische Lösung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden zu finden.

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