Fall Tobias K.
Tötungsdelikt vom Zürcher Seefeld wird Fall für «Aktenzeichen XY... ungelöst»

Ende Juni floh Tobias K. aus seinem Hafturlaub und steht im dringenden Verdacht, einen Mann im Zürcher Seefeld erstochen zu haben. Bis heute fehlt jede Spur des Häftlings. Nun erhalten die Ermittler neue Unterstützung: von der Kriminalsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst», die am Donnerstagabend ausgestrahlt wird.

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Rudi Cerne, Moderator von «Aktenzeichen XY ungelöst».

Rudi Cerne, Moderator von «Aktenzeichen XY ungelöst».

ZVG

Bis heute herrscht Funkstille um Tobias K.. Der 23-Jährige kam am 30. Juni diesen Jahres nicht mehr aus seinem Hafturlaub der Strafanstalt Pöschwies zurück und gilt seither als flüchtig. K. verbüsste wegen einer ganzen Reihe von Delikten seit 2014 eine fünfjährige Haftstrafe im Zürcher Gefängnis.

Und das ist nicht alles: Gegen den 23-Jährigen besteht der dringende Verdacht, noch am selben Tag seiner Flucht einen 42-jährigen Zürcher in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen mit einem Messer verletzt und getötet zu haben. Auch die Auswertung der Spuren am Tatort erhärtet den Verdacht, dass Tobias K. hinter dem Messerangriff steckt.

Trotz Belohnung keine Hinweise aus der Bevölkerung

Obwohl seit der Bluttat bereits zwei Monate vergangen sind, tappt die Polizei noch immer im Dunkeln. Deshalb hat die Kantonspolizei Zürich eine Belohnung von 10'000 Franken für Hinweise zum untergetauchten Häftling ausgesetzt.

Nun erhalten die Ermittler Unterstützung vom deutschen Fernsehsender ZDF. Dieser widmet sich in seiner Kriminalsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» dem Tötungsdelikt vom Zürcher Seefeld. Neben fünf Filmfällen bespricht Rudi Cerne, Moderator des bekannten TV-Formats, auch den Schweizer Kriminalfall im Studio. (luk)

Sendung: «Aktenzeichen XY... ungelöst», Donnerstag, 1. September 2016 ab 20.15 Uhr auf ZDF