1.-April-Scherze
Sportler in Masoala-Halle und Pinguine im Schwimmbad

Pinguine im Schwimmbad, Sportler im Zoo, Ikea-Häuschen auf dem Uetliberg und eine Gebühr für Salz- und Pfefferstreuer in Zürcher Restaurants. Die 1.-April-Scherze.

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Sportler in der Masoala-Halle, warum nicht?

Sportler in der Masoala-Halle, warum nicht?

Keystone

Für die Ikea-Häuschen, die wegen Brandgefahr von der Asyl Organisation Zürich als Flüchtlingsunterkunft zurückgezogen und eingelagert worden sind, hat der "Tages-Anzeiger" eine Verwendung gefunden: Der umtriebige Hotelier des Hotels Uto Kulm, Giusep Fry, übernehme diese, um auf dem Uetliberg ein mobiles Berghüttendörfchen einzurichten. Damit könne er eine Regelung umgehen, die feste Installationen im Freien untersage.

Die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet von Plänen des Wirteverbands Gastro Zürich-City für eine "verursachergerechte Kostenstruktur". "So schlüge etwa jeder Toilettengang künftig mit 1 Franken zu Buche. Auch Tischbrot soll nicht mehr gratis abgegeben werden", schreibt die "NZZ". Von den 2 Franken pro Scheibe flösse ein Teil in Ernährungsprojekte in der Dritten Welt. Salz- und Pfefferstreuer soll es nur noch gegen eine Gebühr von mindestens 50 Rappen geben.

Um Geschlechterneutralität bemüht zeigen sich die Verkehrsbetriebe Glattal AG in einer Mitteilung.

Um gegen die Benachteiligung von Frauen bei der Vergabe von Haltestellennamen ein deutliches Zeichen zu setzen, habe die VBG den Haltestellennamen "Zum Wilden Mann" um ein Schild mit der Bezeichnung "Zur Wilden Frau" erweitert. In den nächsten zwölf Monaten sollen sämtliche Schilder an den Haltestellen mit weiblichen Formen ergänzt werden.

"Du sollst keine Tiere essen"

Rund 600 WK-Soldaten sichern laut "Zürcher Oberländer" den Pfäffikersee ab, weil die Armee erstmals seit über 40 Jahren den See als Schiessübungsplatz nutze. FA-18- und Tiger-Jets sollen zum Einsatz kommen. Das Bundesgericht habe "per Blitzentscheid" Anfang Woche Schiessübungen auf der Axalp im Berner Oberland verboten und und die Erlaubnis für den Pfäffikersee erteilt.

Die Vegane Gesellschaft Schweiz verbreitete die Kopie eines selbst kreierten "20 Minuten"-Artikels, wonach in der Bibliothek von Uppsala eine 1500 Jahre alte Schriftrolle mit den 10 Geboten entdeckt worden sei. Beim Übersetzen des Textes habe sich herausgestellt, dass von 11 Geboten die Rede ist und an neunter Stelle "ouk edei ta zoa" ("Du sollst keine Tiere essen") steht.

Ein Herz für Tiere hat auch die "Zürichsee-Zeitung": Wegen Platzmangels in Zoo Zürich dürfen 17 Königspinguine übergangsweise im neuen Erlenbacher Schwimmbad ihre Runden drehen. Damit Mensch und Tier sich nicht ins Gehege kommen, wird die Hälfte des Beckens mit einer mobilen Zwischenwand abgesperrt.

Olympia-Training in Masoala-Halle

Laut Radio Top bereiten sich die Schweizer Olympia-Athleten in der Masoala-Halle des Zürcher Zoos auf ihren Einsatz an den Olympischen Spielen in Rio vor. Die Sportler erhofften sich dank dem Spezialtraining unter klimatisch ähnlichen Bedingungen wie in Brasilien einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Die Tiere in der Halle kämen dabei übrigens nicht zu Schaden, betonte Zoo-Direktor Alex Rübel.

Von einer künstlich beschneiten Langlaufloipe am Eschenberg bei Winterthur berichtet der "Landbote". Dank einer Schneekanone aus einem konkursiten Skigebiet und drei mobilen 18 Meter hohen Windrädern, die den Strom produzieren, soll der Wintersport künftig während mindestens sechs Wochen möglich sein. Funktioniert das Projekt, sei gar ein Volkslanglaufanlass geplant.

Die "Schaffhauser Nachrichten" wollen mit einer exklusiven Rundreise zum Wohnsitz von Prominenten den Tourismus ankurbeln. Die Tour führt unter anderem zu Sängerin Suzanne Klee, Georg-Fischer-Chef Yves Serra, Ex-GC-Sportchef Axel Thoma und Starkoch André Jäger.

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