Initiative

Juso will lieber autofreies Zürich als Flüchtlinge aufnehmen

Flüchtlinge warten in einem Zentrum in Zürich auf den Asylentscheid.Keystone

Flüchtlinge warten in einem Zentrum in Zürich auf den Asylentscheid.Keystone

Die Vollversammlung der Juso der Stadt Zürich hat «Zürich autofrei» als nächstes Initiativprojekt beschlossen. Diese Forderung hatte auch bei einem Online-Voting am besten abgeschnitten.

Zur Wahl standen dabei ausserdem die Aufnahme von 50'000 Flüchtlingen oder einkommensabhängige Mieten.

Über den Sommer hatten die Juso das Online-Voting mit den drei Forderungen ins Internet gestellt. "Zürich autofrei" habe sich dabei klar durchgesetzt, teilte die Jungpartei am Mittwoch mit. Nun entschieden sich auch die Mitglieder für dieses Thema.

Zu dem ungewöhnlichen Verfahren, über den Inhalt der nächsten Initiative abstimmen zu lassen, hatten sich die Juso entschlossen, nachdem die SP die Juso-Resolution für eine mutige Politik in der Stadt Zürich abgelehnt hatte.

In nächster Zeit wollen die Juso nun die städtische Initiative "Zürich autofrei" ausarbeiten. Dabei sind sie an einer Zusammenarbeit mit den Jungen Grünen Zürich interessiert, wie es in der Mitteilung heisst. Die beiden Jungparteien befinden sich momentan im Gespräch.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1