VBZ
In Zürich ist ein Trämler-Gesamtarbeitsvertrag zu Stande gekommen

In Zürich ist nun doch noch ein Gesamtarbeitsvertrag für das Personal der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zu Stande gekommen. Die Verhandlungen hatten sich über Jahre hingezogen. Am Mittwoch wird das Regelwerk den Medien vorgestellt.

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Keystone

«Nach intensiven Verhandlungen» hätten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite geeinigt. Erarbeitet wurde ein «Rahmen-GAV für die Nahverkehrsunternehmen im Kanton Zürich» sowie eine «betriebliche Vereinbarung für die VBZ», wie es in der Einladung heisst, die das Departement der Industriellen Betriebe am Montag verschickt hat.

Im Mai 2011 war es zu einer Streikaktion bei den VBZ gekommen. Mehrere Stunden lang wurde das Tramdepot Irchel blockiert. Anschliessend wurden die Verhandlungen wieder aufgenommen. Diese sind nun offenbar erfolgreich abgeschlossen worden.

Beim Konflikt ging es um die Arbeitsbedingungen der Zürcher Tram- und Buschauffeure. Seit Herbst 2010 versuchten der Verband des Personals öffentlicher Dienste (vpod) und die Gewerkschaften transfair und Syna mit dem VBZ bei strittigen Punkten zu den Arbeitsbedingungen des VBZ-Fahrpersonals zu einer Einigung zu kommen.

Der vpod stieg Anfang Mai 2011 aus den Verhandlungen aus, weil die Stadt einige konkrete Forderungen nicht erfüllt hatte. Der zuständige Stadtrat Andres Türler seinerseits warf der Gewerkschaft damals vor, sie stelle Forderungen, ohne den Kostendruck zu berücksichtigen.

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