Bern/Zürich
ETH und Forschungsanstalten sollen Spitzenklasse bleiben

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie die staatlichen Forschungsanstalten sollen ihre internationale Spitzenposition verteidigen. Das ist das wichtigste der strategischen Ziele, die der Bundesrat für den ETH-Bereich definiert hat.

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Soll weiterhin zu den Besten in der Kategorie Bildung und Forschung gehören: Die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) in Zürich. (Archivbild)

Soll weiterhin zu den Besten in der Kategorie Bildung und Forschung gehören: Die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) in Zürich. (Archivbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

Die ETH und die Forschungsanstalten - der ETH-Bereich - sollen eine "im internationalen Vergleich erstklassige, forschungsbasierte und für die Studierenden attraktive Lehre" anbieten. Dies steht als erstes in den strategischen Zielen, die der Bundesrat am Mittwoch festgelegt hat.

Abgeleitet davon hat er für den ETH-Bereich den Auftrag, Forschungsinfrastrukturen zu betreiben und diese weiterzuentwickeln. Diese Infrastruktur solle der gesamten Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.

Weiter hat der Bundesrat dem ETH-Bereich zum Ziel gesetzt, stärker mit kantonalen Universitäten und Fachhochschulen sowie privaten Forschungspartnern zusammenzuarbeiten und sich international stärker mit den "besten Institutionen" zu vernetzen. Die Ziele wurden für die Periode 2017-2020 definiert und entsprechen weitgehend jenen der Periode 2013-2016.

Zum ETH-Bereich gehören neben den Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich und in Lausanne das Paul-Scherrer- Institut, die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, die EMPA (eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) sowie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag).