Flugverkehr

Es fehlten nur 20 Meter: Swiss-Airbus crasht in Zürich beinahe mit Drohne

Ein Swiss-Airbus aus Berlin war im Landeanflug auf die Piste 14, als plötzlich eine Drohne auftauchte. (Symbolbild/Archiv)

Ein Swiss-Airbus aus Berlin war im Landeanflug auf die Piste 14, als plötzlich eine Drohne auftauchte. (Symbolbild/Archiv)

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat eine Untersuchung wegen eines «schweren Vorfalls» mit einer Drohne am Flughafen Zürich eröffnet. Dabei kam eine Drohne einem Swiss-Airbus gefährlich nahe.

Der Vorfall passierte gemäss Vorbericht, der am Mittwoch publiziert wurde, am 29. September. Ein Swiss-Airbus aus Berlin war im Landeanflug auf die Piste 14, als plötzlich eine Drohne auftauchte.

Rund zehn Kilometer vor der Pistenschwelle surrte die Drohne in einem Abstand von weniger als 20 Metern oberhalb des Flugwegs der A319 vorbei. Die Sust beurteilt dies als schweren Vorfall. An Bord waren 103 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder. Verletzt wurde niemand.

Der Flughafen Zürich fordert seit geraumer Zeit ein Drohnen-Verbot in der Nähe von Landesflughäfen, weil es schon mehrfach zu gefährlichen Situationen kam. Nötig seien auch Ausbildung und Registrierung von Drohnen-Piloten, eine Sensibilisierungskampagne sowie Methoden zur "Detektion und Abwehr", wie er in der hauseigenen Zeitschrift "Politikbrief" schreibt.

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