Zürich
Erste Gestaltungspläne im Hochschulgebiet sind festgesetzt

Die planungsrechtlichen Grundlagen für die weitere Entwicklung des Hochschulgebiets Zürich Zentrum werden geschaffen: Der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) hat die ersten drei von sechs kantonalen Gestaltungsplänen von Universitätsspital, Universität und ETH festgesetzt.

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So soll das zukünftige Hochschulgebiet Zentrum Zürich aus der Luft aussehen.

So soll das zukünftige Hochschulgebiet Zentrum Zürich aus der Luft aussehen.

rp;Baudirektion des Kantons Züri

Die Gestaltungspläne "USZ Kernareal Ost", "USZ/ETH Schmelzbergareal" und "UZH Wässerwies" könnten damit gemäss einer Mitteilung vom Freitag noch in diesem Jahr in Kraft treten - sofern gegen die Pläne keine Rechtsmittel ergriffen werden.

Die drei weiteren Gestaltungspläne, welche die Areale "USZ Kernareal West", "USZ Kernareal Mitte" und "UZH Gloriarank" umfassen, sind - wie im April angekündigt - noch nicht festgesetzt worden. Der Kanton wartet ab, bis der Entscheid des Stadtzürcher Gemeinderates über die Revision der Verkehrsbaulinien vorliegt.

Im Hochschulgebiet im Zentrum der Stadt Zürich befindet sich mit der Universität Zürich (UZH), dem Universitätsspital (USZ) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) "ein wesentlicher Schwerpunkt des Wissens- und Gesundheitsclusters Zürich", heisst es im Bericht zu den Gestaltungsplänen.

Rund um die Universität, das Universitätsspital und die ETH Zürich sollen in den nächsten rund 30 Jahren neue Gebäude, Parks und ein Campus-Boulevard entstehen.

Im Rahmen der öffentlichen Auflage der Gestaltungspläne, die von Juni bis August erfolgt war, gingen gemäss Mitteilung 32 Rückmeldungen und Einwendungen ein: 6 Vereine, 3 Parteien sowie 23 Private liessen sich vernehmen. Dabei wurde unter anderem der Verzicht auf die Gestaltungspläne, eine allgemeine Reduktion der Gebäudehöhen und eine "bessere Durchwegung" gefordert.

Laut Mitteilung der Baudirektion würden die vorliegenden Gestaltungspläne "die langfristige Abstimmung von Neubauten, Freiräumen und Verkehr innerhalb des Hochschulgebietes und mit der Umgebung gewährleisten".

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