Pfäffikon (ZH)

Enkeltrickbetrüger ergaunern 30'000 Franken von einer Rentnerin

Die Enkeltrickbetrüger gingen dreist vor (Symbolbild).

Die Enkeltrickbetrüger gingen dreist vor (Symbolbild).

Unbekannte Täter haben am Dienstagvormittag eine ältere Frau mit der sogenannten Enkeltrick-Methode um über 30‘000 Franken betrogen.

Die 70-jährige Frau wurde von einer angeblichen Bekannten angerufen. Die deutschsprachige Anruferin wollte Geld für den Erwerb einer Liegenschaft leihen. Zur Bestätigung der Angaben wurde das Oper mit einem angeblichen Notar verbunden, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt.

Die Frau hob nach den Telefongesprächen auf einer Bank über 30‘000 Franken ab. Das Geld übergab sie einem unbekannten „Kurier“, welcher das Opfer wiederum mit der angeblichen Bekannten telefonieren liess. Als die Geschädigte den Betrug bemerkte, erstattete sie umgehend Anzeige bei der Kantonspolizei Zürich.

Um sich vor sogenannten Enkeltrick-Betrügern zu schützen, rät die Kantonspolizei Zürich Folgendes:

  • Bereits am Telefon sicherstellen, ob es sich wirklich um die verwandte Person handelt (z.B. die angeblich verwandte Person selber zurückrufen).
  • Der Zeitdruck ist ein typischer Hinweis; niemals einer unbekannten Person das Geld übergeben. Wenn angeblich «dringend» Geld benötigt wird, könnte es ein Betrug sein.
  • Bei einem Verdacht, auch durch Personen im Umfeld von älteren Menschen, sofort die Polizei anrufen.

Aktuelle Polizeibilder: 

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1