Zürich
«Ein Funke der Hoffnung in dunklen Zeiten» – auf der Limmat brennt ein Feuer

Die unter einem Ziegeldach vorzufindenden Flammen sind gemäss dem Pfarrer des Grossmünsters «ein Funke der Hoffnung in dunklen Zeiten und ein Zeichen der Nähe zu Gott und zu den Menschen in Zeiten der Distanz.»

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Das Feuer wird durch ein Ziegeldach geschützt.
Die Flammen seien «ein Funke der Hoffnung in dunklen Zeiten», so der Pfarrer des Grossmünster, Christoph Sigrist.

Ennio Leanza

Auf der Limmat ist zwischen St. Peter, Fraumünster, Grossmünster und Predigerkirche ein Feuer geschützt von einem Ziegeldach zu sehen. Aufgegleist wurde die Aktion im Rahmen der Adventszeit von den reformierten, katholischen und christkatholischen Kirchen der Stadt Zürich. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» am Montagmorgen. «Die Kirchen stehen in der Not zusammen», so Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist, «und sie öffnen sich, wenn die Läden schliessen müssen.»

Weiter meint Sigrist, dass die Flammen «ein Funke der Hoffnung in dunklen Zeiten und ein Zeichen der Nähe zu Gott und zu den Menschen in Zeiten der Distanz» seien. Dann entzündete Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart das Feuer.

Das Feuer wird bis am 27. Dezember lodern. Instandgehalten wird es von Angestellten von Schutz & Rettung. Das Holz wurde hierbei von Zürcher Zünften, welche es sonst für das Sechseläuten gebraucht hätten, gespendet.