Mit dem Preis werde Marty für sein internationales Engagement für die Menschenwürde ausgezeichnet, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Marty habe sich besonders verdient gemacht als Ständeratsmitglied und Abgeordneter des Europarates (1998-2011) sowie als Mitglied der OSZE-Kommission für Menschenrechte.

Der 67-jährige Politiker leitete unter anderem Untersuchungen zu illegalen Gefangenentransporten und Geheimgefängnissen in Europa und zu illegalen Organentnahmen an Gefangenen im Kosovo.

Seit 2006 jährliche Preisverleihung

Der Preis für Menschenwürde der Tertianum-Stiftung wird seit 2006 jährlich verliehen. Er geht an Personen oder Institutionen, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Freiheit des Einzelnen gewahrt und seine Entscheidungs- und Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden.

Den Preis erhielten unter anderen der Schriftsteller Franz Hohler und die DRS-Auslandkorrespondentin Iren Meier. (jgr)