Zürich

Zu früh für eine Trendwende: Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich bleibt stabil

In einigen Branchen geht die Arbeitslosigkeit etwas zurück. Von einer "Trendwende" zu sprechen, ist gemäss Amt für Wirtschaft und Arbeit aber verfrüht. (Symbolbild)

In einigen Branchen geht die Arbeitslosigkeit etwas zurück. Von einer "Trendwende" zu sprechen, ist gemäss Amt für Wirtschaft und Arbeit aber verfrüht. (Symbolbild)

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich ist im Juni bei 3,2 Prozent stabil geblieben. Sie ist also exakt gleich hoch wie im landesweiten Durchschnitt.

Ende Juni waren 27'385 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Der Zuwachs um 29 Personen im Vergleich zum Vormonat war geringer als jener im Vormonat. Im Mai waren über 750 Personen dazugekommen.

Erholung gab es vor allem im Baugewerbe, im Gastgewerbe und in sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen. Diese positiven Entwicklungen dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Lage angespannt bleibe, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Mittwoch mit. Es sei verfrüht, von einer Trendwende zu sprechen.

Viele Beschäftigte seien wegen der Coronakrise zudem weiterhin in Kurzarbeit. In dieser Zeit dürfen sie nicht entlassen werden. Inwieweit sich das Coronavirus auf die Arbeitslosigkeit der jungen Erwachsenen auswirkt, ist noch unklar.

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