Strafverfahren

«Wärmering-Affäre»: Zwei ehemalige Kaderangestellte von Stadtwerk Winterthur angeklagt

Die Wärmering-Affäre erschütterte auch den Winterthurer Stadtrat. Strafrechtlich belangt werden voraussichtlich aber nur zwei hohe Angestellte von Stadtwerk Winterthur.

Die Wärmering-Affäre erschütterte auch den Winterthurer Stadtrat. Strafrechtlich belangt werden voraussichtlich aber nur zwei hohe Angestellte von Stadtwerk Winterthur.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat im Zusammenhang mit der Winterthurer «Wärmering-Affäre» Anklage gegen zwei frühere Kaderpersonen von Stadtwerk Winterthur erhoben.

Den Beschuldigten werde im Zusammenhang mit der buchhalterischen Wertberichtigung von offenen Forderungen gegenüber der Wärme Frauenfeld AG Urkundenfälschung im Amt vorgeworfen, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Anklage erhoben worden sei gegen den ehemaligen Direktor und den ehemaligen Finanzchef.

Die entgegen den Vorschriften vorgenommene Wertberichtigung von offenen Forderungen gegenüber der Wärme Frauenfeld AG habe dazu geführt, dass das Energie-Contracting von Stadtwerke Winterthur besser dargestellt worden sei, als es tatsächlich war.

Laut Mitteilung werden für die beiden Beschuldigten bedingte Geldstrafen sowie die Übernahme von Verfahrenskosten beantragt.

Eingestellt worden seien die im selben Zusammenhang von der Staatsanwaltschaft geführten Verfahren gegen den damals zuständigen Stadtrat sowie gegen einen Bereichsleiter von Stadtwerk Winterthur. Beiden Personen habe kein strafrechtlich relevantes Verhalten nachgewiesen werden können. Die Einstellungsverfügungen seien noch nicht rechtskräftig.

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