Dietikon

«Vorbildfunktion wahrnehmen»: Stadtrat unterschreibt Charta zur Lohngleichheit

Eine Lohngleichheitsprüfung hatte einen Lohnunterschied von 2,2 Prozent ergeben. Damit liegt er deutlich unter der vom Bund festgesetzten Toleranzgrenze von fünf Prozent. (Symbolbild)

Ende April hat der Stadtrat die Charta zur Lohngleichheit für Dietikon unterschrieben. Damit «möchte Dietikon für die Region eine Vorbildfunktion wahrnehmen», teilte der Stadtrat gestern mit. Eine aktuell durchgeführte Lohngleichheitsprüfung habe ergeben, dass zwischen Frauen und Männern ein Lohnunterschied von 2,2 Prozent bestehe. Dieser Wert liegt deutlich unter der vom Bund vorgegebenen Toleranzgrenze von fünf Prozent. Die Stadt erklärt die festgestellten Lohnunterschiede durch unterschiedliche Erwerbserfahrungen und Dienstalter. Deshalb geht sie davon aus, dass das Lohnmodell der Stadt Dietikon keine systematische Lohndiskriminierung zulässt.

Den Anstoss gaben SP-Gemeinderat Philipp Sanchez und fünf Mitunterzeichnende. In einem Postulat, das sie im Oktober 2018 einreichten, forderten sie den Stadtrat auf, die Charta zu unterzeichnen. Mit der Unterzeichnung der Charta schliesst sich Dietikon einer Gruppe von 16 Kantonen, 66 Gemeinden sowie dem Bund an, welche die Charta zur Lohngleichheit bereits unterzeichnet haben. 

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