Urdorf

Trotz scharfer Kritik: Rückkehrzentrum Urdorf ist wieder in Betrieb

Das Rückkehrzentrum in Urdorf machte in jüngerer Vergangenheit vermehrt negative Schlagzeilen.

Das Rückkehrzentrum in Urdorf machte in jüngerer Vergangenheit vermehrt negative Schlagzeilen.

Nach dem Corona-Ausbruch im Rückkehrzentrum (RKZ) Urdorf und dem Sprung zweier abgelehnter Asylbewerber aus dem Pflegezentrum Erlenbach machen sich Rufe nach einer Schliessung des RKZs laut. Die Sicherheitsdirektion ignoriert diese.

Laut einer Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion seien die abgewiesenen Asylbewerber, welche Anfang Oktober positiv auf COVID-19 getestet wurden, jetzt vollständig genesen und wieder ins RKZ Urdorf gebracht. 

Während die Sicherheitsdirektion in ihrer Medienmitteilung die Corona-Schutzmassnahmen im von der Unternehmensgruppe ORS AG betriebenen RKZ betont, werden die Rufe nach einer Schliessung lauter. In einem Gespräch mit der Limmattaler Zeitung teilt ein Bewohner des RKZ mit, was für ein schlimmer Ort das Zentrum sei. In der Medienmitteilung werden die Asylbewerber ferner als straffällig bezeichnet – als straffällig gilt allerdings schon jeder, der illegal in der Schweiz ist. Auch ohne weitere Straftaten begangen zu haben.

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