Zürich

Telefonische Beratung in Hitzeperioden – auch diesen Sommer steht das Hitze-Telefon wieder zur Verfügung

Bei sommerlicher Hitze sollten vor allem betagte Menschen darauf achten, genügend zu trinken. (Symbolbild)

Bei sommerlicher Hitze sollten vor allem betagte Menschen darauf achten, genügend zu trinken. (Symbolbild)

Seniorinnen und Senioren in der Stadt Zürich erhalten während Hitzeperioden telefonisch Beratung und Unterstützung. Das im vergangenen Jahr eingeführte Hitze-Telefon unter 044 412 00 60 wird in diesem Sommer fortgesetzt.

Insbesondere für ältere Menschen kann Hitze gesundheitliche Beschwerden verursachen, da der Körper weniger anpassungsfähig ist, wie die Stadt am Montag mitteilte. Das Hitze-Telefon wurde in den beiden Hitzeperioden im Jahr 2019 rege genutzt.

Bis September können sich nun ältere Menschen sowie ihre Angehörigen oder auch Nachbarn von Fachleuten aus Sozialberatung, Pflege und Medizin beraten lassen. Neben Informationen gibt es auch Unterstützung durch kostenlose Hausbesuche.

Das Hitze-Telefon wird über die Informationsplattform Züri60Plus betrieben und ist wochentags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr in Betrieb. Am Wochenende ist es von 9.30 bis 16.30 Uhr erreichbar.

Regelmässig trinken

Weil betagte Menschen eine reduzierte Wärmeregulation haben, weniger schwitzen und oftmals zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, rät die Stadt regelmässig zu trinken. Auch ohne Durstgefühl sollten es 1 bis 1,5 Liter am Tag sein, wenn es nicht anders ärztlich verordnet ist. Ideal sind Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüsster Tee, wie es in der Mitteilung heisst.

Auch auf eine ausreichende Salzzufuhr sollte geachtet werden. Dazu wird das Trinken einer kalten Bouillon empfohlen. Ausserdem helfen bei Hitze kühle Duschen sowie Fuss- und Handbäder, das Lüften in der Nacht und geschlossene Fenster und Rollläden am Tag.

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