Coronavirus

Statt Reisende impfen auf Corona testen – Universität Zürich richtet Corona-Testcenter ein

Da die Tests nach wie vor knapp sind, hält sich das Testcenter an die Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit (BAG). (Symbolbild)

Da die Tests nach wie vor knapp sind, hält sich das Testcenter an die Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit (BAG). (Symbolbild)

Das Zentrum für Reisemedizin an der Universität Zürich wird zu einem Corona-Testcenter umfunktioniert. Damit sollen die Hausärzte entlastet werden.

Neben der Entlastung der Hausarztpraxen, die nicht selbst testen können oder wollen, dient das neue Testcenter auch dem Personal der Universität Zürich und der ETH, das Kontakt mit Patienten hatte sowie weiteren Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten.

Über 100 Hausärztinnen und Hausärzte im Kanton Zürich testen schon auf Covid-19. Doch nicht jede Hausarztpraxis ist dafür eingerichtet. So ist es beispielsweise nicht überall möglich, Covid-Patienten von den anderen Patienten räumlich zu trennen.

Da die Tests nach wie vor knapp sind, hält sich das Testcenter an die Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Daher werden nur Personen mit Symptomen und einem erhöhten Risiko getestet. Zu Beginn sollen es 60 Personen pro Tag sein, je nach Möglichkeiten und Bedarf kann das Angebot ausgebaut werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Nach einer Zuweisung durch einen Hausarzt oder einen personalärztlichen Dienst erfolgt eine telefonische Vorbesprechung. Dann erhalten die Betroffenen einen Testtermin.

Ausserdem können vor Ort auch Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden. Damit können beispielsweise auch Lungenentzündung erkannt werden, die nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

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