Dietikon

Schach für einen guten Zweck: Peter Pfiffner spielt simultan gegen 25 andere

In Dietikon werden die Schachbretter hervorgeholt: Am Benefizanlass in der Markthalle treten Alt und Jung gegen den erfahrenen Schachspieler Peter Pfiffner an.

Ein erfahrener Schachspieler nimmt es mit 25 anderen Spielern auf: Peter Pfiffner spielte gestern Nachmittag in der Markthalle Dietikon simultan gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Schach-Benefizanlass wurde vom Limmattaler Ableger des Vereins «Rotary und Inner Wheel für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien», kurz ROKJ, organisiert. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Rotary-Clubs. «Wir zahlen Sport- und Musikvereinen Geld, damit Kinder aus benachteiligten Familien ihren Hobbies nachgehen können», erklärt Carol Hofer, Vorstandsmitglied des Vereins ROKJ Limmattal. Die ROKJ-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Über Sponsorengelder werde die Arbeit des Vereins finanziert.

Sponsoren gaben 52 350 Franken

Auch der Schachanlass findet dank Sponsorengeldern statt. Gleich zu Beginn bedankt sich Peter Pfiffner bei den Sponsoren für den Betrag von 52 350 Franken. «Das Geld wird zu 100 Prozent dazu eingesetzt, dass Kinder die Chance kriegen, ihrem Hobby nachgehen zu können», sagt Pfiffner, der Mitglied des Rotary-Clubs Zürich-Limmattal ist.

Nach einer Ansprache von Pfiffner und Rolf Schären, Stadtrat und Mitglied desselben Rotary-Clubs, begeben sich die Spieler auf ihre Plätze. Pfiffner geht reihum und macht einen Zug um den anderen. Da er schon seit seiner Kindheit Schach spielt, fällt es dem Präsidenten des Schachvereins Wollishofen nicht schwer, 25 Partien simultan zu spielen.

Unter den Zuschauern ist auch der Stadtpräsident

Die Spieler schlagen sich wacker. Viele von ihnen sind in Schachclubs und wissen, was sie tun müssen. «Ich warte ab, was Peter Pfiffner macht», sagt ein Knabe. Ein anderer hat schon klarere Pläne: «Ich mache eine Rochade und gehe dann in die Offensive.» Auch Kollegen aus Pfiffners Schachverein sind dabei. «Ich kann mich nur verteidigen. Er ist viel zu gut», sagt einer lachend.

Abseits der Schachbretter finden sich einige Zuschauer ein. Unter ihnen sind auch Stadtrat Philipp Müller und Stadtpräsident Roger Bachmann. Schachspielen wollen sie zwar nicht, doch sie sind begeistert vom Anlass. «Solche Anlässe beleben den Kirchplatz. Zudem steckt ein gemeinnütziger Gedanke dahinter. Es ist eine gute Sache», sagt Bachmann.

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Autor

Manuel Reisinger

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