Dietikon
Zwei Arbeitsstellen für Behinderte und Weiterführung ist unsicher

In einer kleinen Anfrage wollte SP-Gemeinderätin Catherine Peer vom Stadtrat Dietikon wissen, wie viele geschützte Arbeitsplätze die Stadt anbietet.

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Behinderte in einer geschützen Werkstatt (Symbolbild).

Behinderte in einer geschützen Werkstatt (Symbolbild).

Keystone

Bisher konnten zwei Personen mit Behinderungen am von der Stadt Dietikon geschaffenen Arbeitsprogramm teilnehmen. Aktuell unterstützt eine Person die Zentralen Dienste im Stadthaus. Das schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage von SP-Gemeinderätin Catherine Peer. Sie wollte von der Exekutive wissen, wie viele geschützte Arbeitsplätze die Stadt Dietikon anbietet.

Catherine Peer (SP)

Catherine Peer (SP)

«In unserer Gesellschaft leben auch Menschen mit Behinderung oder Handicaps, die nur an einem geschützten Arbeitsplatz arbeiten können», schreibt Peer in ihrem Vorstoss. Die Integration dieser Menschen sei sehr wichtig. So könne ihrer «sozialen Desintegration» vorgebeugt werden. Allerdings habe die Stadt Dietikon «vor fünf Jahren noch keinen solchen Arbeitsplatz» anbieten können.

Wie der Stadtrat in seiner Antwort schreibt, habe das Personalamt im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen Abklärungen getroffen, wo und in welcher Form Menschen mit Behinderungen in der Stadt beschäftigt werden könnten. Es habe sich gezeigt, dass es vereinzelte Aufgaben gebe, die Personen mit unterschiedlichen Behinderungen stunden- oder tageweise erledigen können. Ausserhalb des Stellenplans sei für die Dauer von drei Jahren, ab 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2016, ein Stellenetat von 150 Stellenprozenten für Menschen mit Behinderungen geschaffen worden. «2016 wird der Stadtrat über eine Weiterführung der Stellen befinden», schreibt er weiter.(az)