Die Arbeitslosigkeit hat im Bezirk Dietikon im Januar zugenommen. Waren Ende Dezember noch 1828 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos gemeldet, sind es Ende Januar 1921. Das entspricht einer Zunahme von 93 Personen oder 5,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Freitag mit.

Vergleicht man die jüngsten Zahlen mit jenen vom Januar 2017, zeigt sich, dass die Zahl der Arbeitslosen jetzt deutlich tiefer liegt. Damals waren 2310 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum als arbeitslos gemeldet. Das sind 16,8 Prozent mehr als diesen Januar. Mit der Zunahme der Arbeitslosigkeit hat sich auch die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon verändert. Sie ist gegenüber dem Dezember um 0,2 Prozentpunkte gestiegen und liegt neu bei 4,1 Prozent.

Weiterhin höchste Quote

Nach wie vor hat der Bezirk Dietikon damit die höchste Arbeitslosenquote im Kanton Zürich. Der Bezirk Dielsdorf weist mit 2,9 Prozent die zweithöchste Quote auf; im Bezirk Andelfingen wird mit 1,3 Prozent der tiefste Wert verzeichnet.

Auch kantonsweit hat die Arbeitslosigkeit im Januar zugenommen. Die Arbeitslosenquote stagniert bei 2,5 Prozent. Ende Januar waren 20 648 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Das sind 512 mehr als im Vormonat. Wie im Winter üblich saisonal zugenommen hat die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe (+146 Arbeitslose) und im Gastgewerbe (+83). Weitere Zunahmen verzeichneten der Transport (+54), der Grosshandel (+34) sowie der Detailhandel (+36).

Abgesehen von diesen vorwiegend saisonalen Entwicklungen verzeichneten verschiedene Wirtschaftsklassen leichte Rückgänge, unter anderem die Banken (-13), die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (-10) oder das Gesundheits- und Sozialwesen (-11).

Die Beschäftigungserwartungen für die kommenden Monate haben sich laut dem Amt für Wirtschaft und Arbeit leicht verschlechtert. Die Konjunktur kühlt sich etwas ab. Die Aussichten trüben sich in den meisten Branchen ein.